Güterzugverbindungen werden weiter ausgebaut

Im Rotterdamer Hafen werden wöchentlich mehr als 550 Güterzüge be- und entladen. Sie verbinden den niederländischen Seehafen mit den wichtigsten Logistikregionen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ost- und Mitteleuropa.

Außer täglichen Kombilinien zwischen Rotterdam und Duisburg gibt es Direktverkehre von Rotterdam nach Neuss, Düsseldorf, Köln, Frankfurt/Main, Mainz, Mannheim, Ludwigshafen, Wörth, Stuttgart, Straßburg, München, Nürnberg oder Basel. Weitere direkte und indirekte Shuttle-Verkehre verbinden den Rotterdamer Hafen mit Österreich, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien.

Betuwe-Linie


Der Schienengüterverkehr ist schnell, zuverlässig, umweltfreundlich und eignet sich für die verschiedensten Güterarten. Außer Containern werden Massengüter wie Kohle, Erze, Agrargüter, Mineralien aber auch gekühlte Waren, Autos und chemische Produkte über die Schiene von und nach Rotterdam befördert. Die Massen- und Stückgutterminals im Hafen sowie die Containerterminals auf der Maasvlakte verfügen über hervorragende Bahnanschlüsse und Bahnanlagen. Über die Betuwe-Linie erreichen Güterzüge innerhalb von drei Stunden die deutsche Grenze.

Neue Shuttlezüge

Mit der Erweiterung der Betuwe-Linie zwischen Emmerich und Oberhausen um ein drittes Gleis werden auch die Bahntransporte von und nach Rotterdam in den kommenden Jahren weiter wachsen, speziell im Containerbereich. Gemeinsam mit Bahnoperateuren, Eisenbahnverkehrsunternehmen und anderen Marktakteuren entwickelt der Rotterdamer Hafenbetrieb weitere Shuttle- und Ganzzugverbindungen in den europäischen Raum.